Ackerbau

 

Vereine in Klietz und Umgebung

Es ist gut, wenn eine Genossenschaft mehrere Standbeine hat. Zu den Eckpfeilern der Agrar-Genossenschaft ELBELAND eG gehört deshalb auch  die Pflanzenproduktion. Die Agrargenossenschaft bewirtschaftet insgesamt 1272 ha.

Zum Fuhrpark der Pflanzenproduktion gehören zwei Mähdrescher, ein Häcksler, acht Schlepper und diverse Transportfahrzeuge. Mit diesen Geräten werden die meisten Feldarbeiten eigenständig bewältigt. Nur Spezialaufgaben, die bei Ausstattung mit teurer Technik nur wenige Tage im Jahr dauern, wie das Rübenlegen und Rübenroden sowie das Stalldungstreuen, werden in Lohnarbeit durch Fremdbetriebe durchgeführt.

Die Bodenqualität ist in der Genossenschaft sehr unterschiedlich, sie schwankt zwischen einer Bodenwertzahl von 22 Bodenpunkten im Bereich östlich der B107, bis 65 im elbnahen Bereich. Das macht eine unterschiedliche Bodenbearbeitung erforderlich. Auf den schweren Flächen wird überwiegend pfluglos mit einem Vario-Grubber gearbeitet. Zur Beseitigung von Unterbodenverdichtungen steht ein Tiefenmeißel zur Verfügung. Auf den Sandflächen wird überwiegend gepflügt.

Mit einer Werkstatt, zwei großen Bergeräumen für die Technik und zur Zwischenlagerung von Getreide sowie einer großen Garage für die Schlepper sind gute Bedingungen für die Mitarbeiter und die Abstellung der Technik vorhanden.

Biogasanlage

 

Biogasanlage

Den ersten Öko-Strom speiste die Agrar-Genossenschaft ELBELAND eG bereits 2009 ins Netz. Aus erneuerbaren Energien Strom und Wärme zu gewinnen, ist langfristig gesehen eine Alternative. Der Strom wird verkauft und mit der Wärme werden sämtliche Gebäude des Betriebsgeländes beheizt.

Die Inputstoffe der Biogasanlage sind Schweinegülle(ca. 64%), Maissilage(ca. 22%), Grassilage(ca. 6%), Zuckerhirsesilage(ca. 5%), Festmist(ca. 3%). Mit der Verwertung der Gülle konnte die Emissionsbelastung, die vom Schweinestall ausging, deutlich herabgesetzt werden. Alle eingesetzten Stoffe werden auf den eigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen angebaut. Kernstück der Anlage ist ein Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 600kW und einer thermischen Leistung von 570kW.

Der Zweite Schritt der ökologischen Stromgewinnung läuft über eine Photovoltaikanlage, die auf den Dächern der Schweineställe installiert ist. Mit diesem Strom wird in der Regel zur Tageszeit der gesamte Energiebedarf des Betriebes gedeckt. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und bringt der Agrar-Genossenschaft zusätzliche Einnahmen.

Ferkelaufzucht

 

Foto und Videomaterial über Klietz und Umgebung

Ferkelaufzucht hat in der Genossenschaft Tradition. Schon in der LPG wurden erfolgreich Ferkel produziert. Die Gebäude von damals bilden die bauliche Grundsubstanz für die Schweineställe. Ihr Innenleben wurde von Grund auf umgestaltet und den neuen Haltungsansprüchen angepasst. Eine tiergerechte Umwelt ist die Voraussetzung für gute Leistungen.

Abferkelstall – Fünf Abteile mit je 54 Plätzen sowie zwei Reserveabteile mit zusammen 21 Plätzen stehen zur Verfügung. Betrachtet man die geringen Saugferkelverluste, die deutlich unter dem deutschen Durchschnitt liegen, zeugt dies von einem großen Können der Stallmitarbeiter.

Deckstall – Ein Abluftwärmeaustauscher und für die Sommerzeit eine Hochdruckvernebelungsanlage sorgen für ein Wohlfühlklima in diesem Bereich. Das ist wichtig, denn im Deckstall wird die Grundlage für eine hohe Leistung in der Aufzucht gelegt.

Wartestall – Drei moderne Ställe mit Unterflurzuluft und genug Platz für die tragenden Sauen wurden 2012 gebaut.

Ferkelaufzucht – Die Ferkelaufzucht erfolgt in neuen Buchten, in denen jeweils bis zu 60 Ferkel von einem zentralen Platz über einen computergesteuerten Rundfutterautomaten versorgt werden. Durch den Einbau von Luft-Luft-Wärmeaustauschern wurde eine gleichmäßige Zuluft-Temperatur gewährleistet. Das machte sich nicht nur auf die Produktionszahlen im Zuwachs der Ferkel bemerkbar, es ersparte der Genossenschaft auch, im Zusammenwirken mit der Biogasanlage, den zusätzlichen Einsatz von Heizöl.

Mutterkuhhaltung

 

Tourismus in Klietz und Umgebung

Nachdem im Jahr 2016 die Milchkuhhaltung aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben wurde, werden in der Genossenschaft Mutterkühe der Rasse „Fleckvieh“ gehalten. Schließlich gilt es, die 265 ha Grünland sinnvoll zu nutzen.

Im Winter sind die 150 Mutterkühe im umgebauten Milchviehstall untergebracht. Hier bringen sie, geschützt vor Wolfsangriffen, ihre Kälber zur Welt. Im Frühjahr werden die Mütter mit ihren Kälbern mit dem modernen, hydraulisch absenkbaren Viehtransporthänger  auf die Weide gefahren, wo sie bis zum Spätherbst, aufgeteilt in drei Herden, ausschließlich vom Weidegras leben.

Mit in den Herden leben Deckbullen der Rasse „Uckermärker“, sie sorgen für den Nachwuchs des nächsten Jahres. Durch die Kreuzung der Rassen werden Kälber geboren, die die guten Eigenschaften beider Rassen verbinden: Robustheit, Gesundheit und gute Fleischqualität.

Etwa im Alter von neun Monaten werden die Kälber von den Müttern getrennt, Bullenkälber werden zur Weitermast verkauft, die weiblichen Kälber bleiben im Betrieb und werden entweder hier bis zum Schlachten weiter gehalten oder zur Bestandsreproduktion genutzt und  in die Mutterkuhherde eingegliedert.

 

Videos und Fotos

 

+++ Informationen +++ Presse+++

Flurbesichtigung und Werkstatteinweihung  > zum Video Zum „Tag des offenen Hofes in der Landwirtschaft“ weihte die AG „Elbeland“ anlässlich ihrer traditionellen Flurbesichtigung die neue Werkstatt ein. Nach der Flut 2013 war das alte Gebäude reif für den Abriss. Mit einem guten Konzept, jeder Menge Eigeninitiative und Fördermitteln aus der Fluthilfe schafften die Genossenschaftsmitglieder eine Werkstatt auf höchstem technischen Niveau. Neben der Werkstattbesichtigung hatten die geladenen Gäste Gelegenheit eine Rundfahrt durch die Gemarkung der Genossenschaft zu unternehmen.


Kühlung von Abferkelställen in der AG „Elbeland“   > zum Video Im Jahr 2015 sind an einem sehr heißen Wochenende, trotz intensiver Tierbetreuung, bei der AG Elbeland Scharlibbe im Kreis Stendal Sauen im Abferkelstall verendet. Eine Kühlung für den Abferkelstall war ab diesem Zeitpunkt Priorität Nr. 1 bei dem damaligen Geschäftsführer Ottmar Kapl. Frank Schirmer, Ottmar Kapl und Dr. Manfred Weber haben sich vor Ort für uns umgeschaut. Lesen Sie in unserer aktuellen Betriebsreportage, welche Maßnahmen und Umsetzungen getroffen wurden, um das Tierwohl zu verbessern.


„60 Jahre AG „Elbeland“   > zur Fotoschau Mitglieder, ehemalige Mitarbeiter und Angehörige bekamen einen Überblick über Feldbau, Läuferaufzucht, Mutterkuhhaltung und Biogaspoduktion. Geschäftsführerin Ute Panther, die Nachfolgerin des im Herbst in den Ruhestand verabschiedeten Ottmar Kapl und die zwei weiteren Vorstandsmitglieder Arnim Glimm und Frank Schirmer hießen die Gäste am Sonnabend willkommen. Arnim Glimm als Leiter des Ackerbaus erläuterte während der anderthalbstündigen Tour mit dem Leutewagen, wie es auf den Anbauflächen steht. Die Gerste beispielsweise, wie jeder sehen konnte, steht hervorragend und verspricht eine gute Ernte – wenn nichts dazwischen kommt. Die Flurbesichtigung führte auch zu den Weiden der Mutterkühe, die seit dem letzten Jahr zur Agrargenossenschaft gehören.


60 Jahre AG „Elbeland“   > zum Video Zum 60. Jubiläum der Agrargenossenschaft Elbeland zeigen die Mitarbeiter des Traditionsbetriebes ihren Gästen alles zur Geschichte und Gegenwart ihrer Genossenschaft. Bei einem großen Fest wird Bilanz gezogen und auch dem Spaß am Feiern Raum gegeben.


Einweihung der Biogasanlage   > zum Video Im April 2010 wurde die Biogasanlage der Agrargenossenschaft „Elbeland“ eingeweiht. Die Feier mit Führung durch die Anlage, wurde zu einem Volksfest mit vielen Besuchern aus der Region.


Pflanzenproduktion in der AG „ELBELAND“   > zum Video Mit einer kleinen digitalen Fotoapparat wurde 2008 die Arbeit der Kollegen der Pflanzenproduktion festgehalten. Von der Aussaat bis zur Ernte ist die Technik der Agrargenossenschaft zu sehen.


03.10.18 VOLKSSTIMME / Klietzer Kinder sehen Tiere ganz aus der Nähein

Vor dem Start in die Herbstferien haben die Klietzer Schüler bei den Agrarspielen ihr Wissen unter Beweis gestellt.

Klietz l Große Mühe geben sich seit nun schon vielen Jahren die Mitarbeiter der Scharlibber Agrargenossenschaft „Elbeland“, wenn sie zusammen mit der Grundschule in Klietz die Agrarspiele ausrichten. Einen Vormittag lang nehmen sie sich Zeit, um den Kindern Landwirtschaft nahe zu bringen.

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14. Juni 2018 VOLKSSTIMME | Elbeland weiht neue Werkstatt ein

Ein weiterer Flurschaden bei der Scharlibber Agrargenossenschaft ist mit dem Neubau der Werkstatt behoben.

Zum bundesweit ausgerufenen „Tag des offenen Hofes in der Landwirtschaft“ hatte auch die Agrargenossenschaft „Elbeland“ Scharlibbe Landbesitzer, Mitglieder, Beschäftigte und interessierte Bürger aus der Umgebung zum jährlichen Verpächtertreffen mit Flurbesichtigung und feierlicher Übergabe der neuen Werkstatt auf den Technikstützpunkt eingeladen. Artikel von Kirsten Schirmer

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28. Januar 2018 | Radio 1 – Beitrag

Kehrtwende in der Berichterstattung

Dieser Beitrag von Radio 1 ist eine kleine Kehrtwende zur traditionellen Draufhau-Kampagne gegen die Landwirtschaft während der Grünen Woche. Ein ehrlicher Kommentar!

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13.12.2017 | Landtag Niedersachsen

Helmut Dammann spricht klare Worte zur „Glyphosat-Hysterie“ in den Medien

Dieser Beitrag von Radio 1 ist eine kleine Kehrtwende zur traditionellen Draufhau-Kampagne gegen die Landwirtschaft während der Grünen Woche. Ein ehrlicher Kommentar!

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25. Januar 2018 | Volksstimme

Gut geschützt vor Schweinepest

Sorgenvoll verfolgen die schweinehaltenden Betriebe, wie die Afrikanische Schweinepest immer dichter an Deutschland heran kommt.

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13. November 2017 | Volksstimme

Hervorragende Zuckerrübenernte

Ein sehr guter Ertrag bei der Rodung der Zuckerrüben beschließt das Erntejahr der Agrargenossenschaft Scharlibbe.

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02. November 2016 | Volksstimme

Die Ferkelaufzucht bestimmte das Berufsleben von Ottmar Kapl
Als Vorsitzender hat Ottmar Kapl die Agrargenossenschaft zusammen mit der Belegschaft in Scharlibbe zu einem zukunftsträchtigen Betrieb aufgebaut> Zum Beitrag