Klietz am See https://www.klietz-am-see.de Klietz-am-See ist eine kleine Gemeinde in der Altmark Tue, 20 Sep 2016 08:17:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6 https://www.klietz-am-see.de/wp-content/uploads/2016/01/cropped-klietz_logo_hp-32x32.png Klietz am See https://www.klietz-am-see.de 32 32 TITEL VERTEIDIGT Klietz bleibt Umweltschule https://www.klietz-am-see.de/klietz-bleibt-umweltschule/ https://www.klietz-am-see.de/klietz-bleibt-umweltschule/#respond Tue, 20 Sep 2016 07:50:01 +0000 http://www.klietz-am-see.de/?p=3925 Der Beitrag TITEL VERTEIDIGT Klietz bleibt Umweltschule erschien zuerst auf Klietz am See.

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TITEL VERTEIDIGT-

Klietz bleibt Umweltschule

Wiederholt hat die Klietzer Grundschule die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ verteidigt.

Von Jacqueline Stempin | 19.09.2016

TITEL VERTEIDIGT Klietz bleibt Umweltschule

Bei der Auszeichnung in Gommern gab es dieses Erinnerungsfoto (von links): der Landrat des Jerichower Landes Steffen Burchhardt, die Schüler Flynn Müller, Celina Zimmermann, Projektleiterin Annegret Gülker, Robert Hartmann, die ehemalige Schulleiterin Christine Kapl, Hannes Krispin sowie der Bürgermeister der Stadt Gommern Jens Hünerbein. Foto: Jacqueline Stempin

Klietz l Zu den fünf Schulen , die in Sachsen-Anhalt die begehrte Auszeichung „Umweltschule in Europa/International Agenda 21 Schule“ bekommen haben, gehört die Klietzer Grundschule „Am Wäldchen“. Die Aktion gibt es seit 22 Jahren in Deutschland. Auch Schulen aus Bayern, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen beteiligten sich an der aktuellen Phase. Die internationale Auszeichung wird an Schulen verliehen, die sich im Laufe eines Schuljahres erfolgreich für die nachhaltige Verbesserung ihrer Umweltverträglichkeit eingesetzt haben. Weltweit sind es über 50 000 Schulen aus 49 Ländern, die mitmachen.
„Umweltschule in Europa“ ist kein Wettbewerb, sondern eine Auszeichung, die alle Schulen gleichermaßen erreichen können. Eine Schule ermittelt zu Beginn eines Schuljahres ihren „Ist-Zustand“ und entwickelt Projektvorschläge zur Verbesserung ihrer Umweltverträglichkeit. Die Projektvorschläge werden von einer Jury überprüft. Im Laufe des Schuljahres muss die Schule die Projekte umsetzen und dokumentieren. Die Jury überprüft die erfolgreiche Realisierung.

Für die erbrachten Leistungen werden die Schulen mit dem Titel „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet. Die Auszeichnungveranstaltung fand in diesem Jahr in Gommern in der Sekundarschule „Fritz Heicke“ statt. Neben den Klietzern erhielten die Sekundarschule „Fritz Heicke“ Gommern, die Sekundarschule „Saale Elster Auen“ Schkopau, die Grundschule Rehmdorf und die Grundschule Görzig die Auszeichnung. Die Klietzer Grundschule hatte sich mit der Pflanzaktion der Vogelschutzhecke und den Hochbeeten aus Ziegelsteinen beworben. Die Grundschule Klietz bedankt sich herzlich beim Schullandheim Klietz für die Bereitstellung des Kleinbusses für die Fahrt nach Gommern. Das Aufhängen der Fahne erfolgte am Montag im Rahmen einer Schülerversammlung. Für das Schuljahr 2016/2017 sind drei Jahresthemen – Lebensraum Wasser, Leben im Jahr 2030 und Schulgarten – vorgegeben.

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Klietzer Kaserne – Klietz fordert Versprechen zu halten https://www.klietz-am-see.de/klietz-fordert-versprechen-zu-halten/ https://www.klietz-am-see.de/klietz-fordert-versprechen-zu-halten/#respond Thu, 15 Sep 2016 13:13:09 +0000 http://www.klietz-am-see.de/?p=3904 Der Beitrag Klietzer Kaserne – Klietz fordert Versprechen zu halten erschien zuerst auf Klietz am See.

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FLÜCHTLINGE –

Klietz fordert, Versprechen zu halten

Gegen die Pläne des Landes, die Klietzer Kaserne als Erstaufnahme für Flüchtlinge länger als bis Mai 2017 zu nutzen, regt sich Widerstand.

Von Anke Schleusner-Reinfeldt | 14.09.2016

Die Bundeswehr hat dem Land einen großen Teil der Kaserne am See zur Verfügung gestellt. Mit Stacheldraht ist der militärische Sicherheitsbereich abgetrennt. Foto: Anke Schleusner-Reinfeldt

Klietz l Die Gemeinde hat jetzt einen offenen Brief an Innenminister Holger Stahlknecht geschrieben. Auch in der Verbandsgemeinde werden Zeilen formuliert, in denen darauf gedrungen wird, dass die Kaserne nicht wie nun angestrebt bis 2018 als Unterkunft für Asylsuchende genutzt und wie geplant im Mai 2017 an die Bundeswehr zurückgegeben wird. Das Land will Plattenbauten in der Gardelegener Straße in Stendal, die Kaserne der DDR-Grenztruppen waren und nach der Wende von Polizei, Staatsanwaltschaft und Kreiswehrersatzamt genutzt wurden, sanieren und damit Platz für 1000 ankommende Flüchtlinge schaffen. Sind die insgesamt sechs Gebäude fertig, dienen sie als Erstaufnahmeeinrichtung im Landkreis. Bis zu 18 Monate Bauzeit Wenn die Bauunterlagen geprüft sind, werden sie dem Finanzausschuss des Landtags vorgelegt. Erst wenn der seine Bestätigung gibt, kann es losgehen. Als Bauzeit sind 12 bis 18 Monate veranschlagt, erfuhr die Volksstimme auf Anfrage im zuständigen Amt.

Offener Brief an Minister
Der Klietzer Rat formulierte diesen offenen Brief an Innenminister Holger Stahlknecht: „Im September vergangenen Jahres wurde bekannt, dass die Bundeswehrkaserne für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt wird … Wenige Tage vor der Ankunft von Hunderten von Flüchtlingen gab es weder eine Kommunikation noch eine gesicherte Information, wie die Versorgung und Betreuung abgesichert werden könne. Dennoch gelang es uns Verantwortlichen vor Ort, die Situation zu meistern. Bis heute gab es keine nennenswerten Vorkommnisse im Ort. Die Einwohner in der Region, insbesondere die über 200 Zivilbeschäftigten und die direkten Anwohner, erhielten mehrfach aus Ihrem Ministerium die Zusage, dass die Aufnahme in Klietz eine sogenannte Interimslösung darstelle. Diese sollte maximal bis April 2017 gelten. Alle Gerüchte, der Vertrag mit der Bundeswehr solle verlängert werden, dementierten Verantwortliche, auch noch als ersichtlich war, dass in Stendal die Baumaßnahmen noch nicht einmal begonnen haben.

Und wieder erfuhren wir Verantwortlichen vor Ort über die Presse, dass nunmehr eine Verlängerung der Nutzung des Objektes bis Herbst 2018 angestrebt wird. Der Umgang der Landesverantwortlichen mit der Region, mit den Klietzern, kann nur als unverantwortlich und arrogant bezeichnet werden. Wir vermissen den politisch verantwortungsbewussten Umgang mit diesem hoch sensiblen Thema in einer ohnehin spannungsgeladenen Zeit. Wir fordern Sie auf, Ihren Antrag auf Verlängerung bei der Bundeswehr unverzüglich zurück zu ziehen und Ihr Versprechen einzuhalten, dass das Objekt ab Mai 2017 wieder von der Bundeswehr genutzt werden kann. Es gibt bei sinkenden Flüchtlingszahlen und dem Vorhandensein von Alternativobjekten im Land keinen zwingenden Grund, wortbrüchig zu werden und damit erneut zu riskieren, dass sich Menschen frustriert von der derzeitigen Politik abwenden. Wir erwarten, dass Sie sich vor Ort ein Bild machen.“

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Fluechtlinge bleiben in Kaserne Klietz https://www.klietz-am-see.de/fluechtlinge-in-der-kaserne-klietz/ https://www.klietz-am-see.de/fluechtlinge-in-der-kaserne-klietz/#respond Sun, 11 Sep 2016 16:10:41 +0000 http://www.klietz-am-see.de/?p=3869 Der Beitrag Fluechtlinge bleiben in Kaserne Klietz erschien zuerst auf Klietz am See.

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BUNDESWEHR KLIETZ –

Land will Kaserne länger für Flüchtlinge

Das Land hat einen Antrag beim Bund gestellt, die Klietzer Kaserne länger als bis Mai 2017 als Erstaufnahmeeinrichtung zu nutzen.
Von Anke Schleusner-Reinfeldt | 08.09.2016

Flüchtlinge in Klietz bleiben länger in der Kaserne Klietz

Vor einem Jahr kamen die ersten Flüchtlinge in Klietz an. Foto: Volksstimme Archiv

Klietz l Und zwar bis Ende August 2018. Beim Innenministerium war zu einer Stellungnahme bislang niemand zu erreichen. Die Entscheidung des Bundesministeriums für Verteidigung zu diesem Antrag steht noch aus. Oberstleutnant Michael Vormwald, Kommandeur des Bundeswehrbereiches Ost, bestätigt, dass er vor wenigen Tagen Stellung zu diesem Antrag nehmen musste. „Ich lehne das ab! Wie vereinbart wollen wir die Kaserne Klietz so schnell wie möglich wieder als Truppenunterkunft nutzen.“ Der Bereich für die Flüchtlinge, für die das Objektmanagement der Bundeswehr sechs Wohnblöcke und elf kleine Gebäude zur Verfügung gestellt hat, nimmt den größten Teil des Truppenlagers ein. „Wir haben eine deutlich reduzierte Belegung. Es gibt zwar keine Absagen von übenden Truppen, aber sie kommen mit deutlich weniger Soldaten. Sie weiterhin in Zelten unterzubringen, ist auf Dauer nicht tragbar“, setzt er sich für den Klietzer Standort ein. Auch für Altengrabow hat das Land eine Verlängerung beantragt – hier stehen die Flüchtlingsunterkünfte seit Pfingsten leer.

Witt: „Diese Lügerei ist grauenvoll!“
„Das darf doch wohl nicht wahr sein“, reagiert Verbandsbürgermeister Bernd Witt auf die Information zum Antrag des Landes. „Diese Lügerei ist grauenvoll! Es wurde immer gesagt, dass die Kaserne bis April/Mai 2017 Erstaufnahmestelle sein soll, länger nicht. Das Land nimmt uns doch gar nicht für voll und macht, was es will. Es hat den Blick auf die Gesamtheit völlig verloren!“

Landrat Carsten Wulfänger hatte kürzlich die Information vom Land erhalten, dass das Land die Kaserne Klietz solange nutzen will, bis die Erstaufnahmestelle in Stendal fertig ist – dort ist noch nicht einmal mit der Herrichtung des Gebäudes, das sich quasi im Rohbau befindet, begonnen worden. „Dass das Land tatsächlich einen Antrag gestellt hat, ist mir neu. Ich habe den Minister darauf hingewiesen, dass die Kaserne so schnell wie möglich an die Bundeswehr zurückgegeben werden muss. Denn der Standort ist wichtig für die Region“, so Carsten Wulfänger.

Auch Anlieger, die im Volksstimme-Gespräch vom Antrag erfahren haben, sind empört: „Dann gehen wir auf die Straße, das lassen wir uns nicht gefallen! Sollen doch die Antragsteller mal herkommen in die Seesiedlung und sich ein Bild von der Situation im Wohngebiet, wo zudem auch noch Belastungen durch umfangreiche Flutsanierungen herrschen, machen – dann würden sie anders entscheiden.“

 

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